„Another flat *** tyre!!!“


„Two flats in one race are too much to take“ 😀 – bestimmt erinnern sich einige noch an diesen Ausspruch von 2005.

In keinster Weise so bedeutsam, aber im Grunde ähnlich mühsam und ärgerlich war es heute bei meinem Versuch beim Mallorca Olympic Triathlon ein gutes Training auf die Beine zu stellen.

Bereits als ich mein Leihrad in die Wechselzone schieben wollte, musste ich entweichende Luft aus dem Vorderreifen feststellen. Nachdem ich eine gute halbe Stunde vor dem Start keinen Ersatzschlauch auftreiben konnte, stieg die Nervosität zunehmend an. 15 Minuten vor dem Start wurde ich fündig und konnte den Schaden noch rechtzeitig beheben. Schnell Neoprenanzug an – ab zum Startbereich. Gerade noch pünktlich stürzte ich mich mit ca. 600 Athleten ins Mittelmeer. Nach einem halbwegs ordentlichen Schwimmen wechselte ich aufs Rad. Da das Rennen mit einer Windschattenfreigabe ausgeschrieben war, versuchte ich schnell ein paar Leute um mich zu sortieren. Kurz vor mir tauchte ein junger Athlet namens Andrew Woodroffe auf, der offensichtlich auch auf Angriff gepolt war. Zusammen konnten wir nach etwa 12 Kilometer auf die nächste größere Gruppe auffahren. Dort angekommen bemühte sich leider keiner um eine Tempoarbeit. Andrew und ich investierten trotzdem die Energie um das Tempo weiterhin hochzuhalten. Nachdem diverse Ausreißversuche fehl schlugen, wollten wir auf die letzte Ortschaft (Ses Salines) für eine finale Attacke warten. Dort angekommen, knapp 7 Kilometer bis in die Wechselzone, passierte es dann. Ausgerechnet kurz vor jene Stelle, die wir vorbereitet hatten. Mein Hinterrad wurde immer weicher – platt! Ich entschuldigte mich bei meinem Mitstreiter und rollte die letzten Kilometer vorsichtig auf meiner Felge in die Wechselzone. Über sechs Minuten sollte ich bis dahin verlieren 😦
Da ich noch im Rennen war und die Veranstaltung für einen intensiveren Koppel nutzen wollte, entschloss ich mich trotzdem die Laufschuhe anzuziehen. Zufälligerweise lief beim Verlassen der Wechselzone gerade Georg vorbei, um auf die zweite Runde zu gehen. Ich schnallte mich vor ihn und fungierte als Pacemaker. Bis kurz vor seinem Zieleinlauf gelang es uns einen direkten Konkurrenten einzusammeln. Somit platzierte er sich als gesamt 4. Ich hatte noch eine weitere Runde und spulte diese ab.
Ganz abgesehen von den Pannen bin ich mit meinem Mini-Test zufrieden. Schwimmen: ok, Radfahren: Druck war da, Laufen: fein! Statt 8. zu werden, lief ich auf Platz 32 ein. Wen juckt´s – wichtig ist: Es hat Spaß gemacht an einer tollen Location intensiven Ausdauersport zu treiben!

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