Ironman Klagenfurt 2011


Nach einer laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangen Autofahrt bin ich nun endlich wieder Zuhause angekommen.
Was gibt es zu schreiben? Eigentlich viel, aber ich möchte mich erstmal kurz halten.

Das Schwimmen verliefen nicht ganz nach meinen Wunschvorstellungen und den letzten Trainingsergebnissen. Leider konnte ich keine Gruppe halten und bin die größte Zeit alleine vor mich hingedudelt. Im Kanal gab es dann wieder Gekloppe, da sich die schnelleren Agegrouper mit den langsameren Profis gemischt hatten und kaum Platz war. Das Ergebnis war beim Ausstieg nachdem Blick auf die Uhr dann (‚für diese Verhältnisse‘) zufriedenstellend. Das Wichtigste war aber, dass ich nicht zu viele Körner im Wasser ‚versenkt habe‘.
Der Weg vom Schwimmausstieg war recht lange. Ca. 400 Meter musste man Barfus auf dem Asphalt über die Straße laufen. Nicht gerade angenehm, aber im Eifer des Gefechtes – erträglich!

Das Radfahren ging von Anfang an ordentlich. Mit gutem Druck konnte ich mich nach vorne arbeiten. An den giftigen Anstiegen (meist immer 10% +) konnte ich Aufgrund meiner Übersetzung die eigenen Wattvorgaben (für Bergpassagen) nicht einhalten. Dabei war die Frequenz nie höher als 70 Umdrehungen. Auf den Bergab- und Flachpassagen wurde zum Ausgleich wieder mit 95+ rpm gekurbelt.
Die Temperatur war zwar zu Beginn des Radfahrens recht frisch, aber nicht zu kalt. Starker Wind blieb aus. Insgesamt sehr gute Bedingungen. Nach 4:41 h hatte ich auch die zweite Disziplin hinter mich gebracht.

Nach einem weiteren längeren Wechsel (bedingt durch die lange Wechselzone) ging es auf die Laufstrecke.
Dort fand ich von Anfang an meinen Rhythmus. Konzentriert auf jeden Schritt spulte ich mein Programm herunter. Die erste Runde verlief zu meiner Überraschung recht flüssig und zügig (1:28 min). Dass ich aber auf der zweiten Hälfte Einbußen in Kauf nehmen werde, wusste ich schon vorher. Jeder der schon mal einen Ironman absolviert hat weiß welche Probleme auf einen zukommen…
Durch Konentration und den Glauben an mich selbst konnte ich die Probleme dieses Mal im Zaum halten und verlor lediglich 5 Minuten bis zum Ende.

Nach 8 Stunden und 44 Minuten lief ich sehr zufrieden über die Finishline!

An dieser Stelle nochmal DAnke an mein 5 köpfiges-Support-Presseteam! Ihr habt mich das ganze Wochenende hervorragend und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl unterstützt!!!

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