‚A Hard Days Night‘


Ähnlich wie in diesem Beatles Song ist meine momentane Verfassung. Mein Geist und Körper ist ausgesaugt und sehnt sich nach Hause. Am Samstag geht der Flieger Richtung Heimat, dort wird mich meine Liebste am Flughafen abholen und (hoffentlich 😉 ) in Ihre Arme schließen.

Heute habe ich mir im Training noch einmal richtig die Kante geben. Die äußeren Bedinungen waren ‚über denen‘ von Hawaii. Bis zu 40 Grad heiß und verstärkter Wind. Eigentlich ideal um noch einmal einen Hawaiicheck auszuüben. Spätestens beim Laufen habe ich mich genauso gefühlt. Ich fuhr etwas mehr als 100 Kilometer, davon Tempoabschnitte über der angestrebten Ironmanleistung. Der anschließende Koppellauf betrug eine Stunde. Anfangs auch im IM-Tempo, wobei ich mich schon ziemlich entkräftet auf die Laufstrecke begab. Die Temperaturen waren so hoch, dass der Puls gar keine Chance hatte sich auf irgendetwas einzustellen. Ziemlich schnell bin ich dann auch ‚geplatzt‘. Fazit der ganzen Sache: Hawaii wird hart und wird sich auf jedenfall schrecklich anfühlen. So etwas lernt man durch solche Einheiten. Man lernt auch, dass man sich frei machen muss von jeglichen Zeitvorgaben. Diese sind Schall und Rauch, -spätestens am Wettkampftag. Ziele sind wichtig fürs Training um sich auf eine so lange Vorbereitung zu begeben. Sie helfen einem dabei die Motivation zu stärken und sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Schnell werden sie aber bei solchen nicht optimal verlaufenden ‚Keysessions‘ verworfen und man bettelt  nur noch für ein Finish. Das macht unseren Sport so besonders und zu recht sind schlechte Zeiten und die Schmerzen wieder vergessen…

Am späten Nachmittag kam ich noch einmal in den Genuss von unserer lieben Physiotherapeutin Anja massiert zu werden. Myogelosen und andere Wehwechen wurden von ihr hervorragend ins Gleichgewicht gebracht.
Die letzten 1,5 Tagen steht nichts mehr Entscheidendes auf dem Trainingsplan, um nicht noch auf der Heimreise einen Infekt zu riskieren.

Hier noch das Streckenprofil der Ausfahrt:

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