My partner ‚hits the wall‘


So schnell kann es gehen! Nachdem ich mich gestern morgen beim 2h Dauerlauf echt mies gefühlt habe, erwischte es heute meinen Trainingspartner Hubertus.
Aber eins nachdem Anderen. Um 7:30 Uhr starteten wir unseren Lauf, bei dem nicht wirklich ein ‚Feeling‘ aufkam. Die Beine waren müde, der Energiehaushalt noch beim Sandmann und das Wetter – wie in den letzten Tagen bescheiden.
Zusammengefasst eine zähe Angelegenheit: 26 km in 4:38 min/km

Um meinem Körper wieder die Möglichkeit zu geben Energie zu tanken, entschloss ich mich den Rest des Tages NICHT weiter mit Sport zu beschäftigen. (Abends hats dann doch wieder gejuckt, aber ich blieb hart und dachte an die morgentliche Katastrophe)

Heute gings dann schon wieder viiiiiiiiiiiiiel besser. Wie jeden Samstag 8 Uhr Schwimmtraining (4,6 km).
Am frühen Nachmittag gings dann wieder etwas länger aufs Rad. Da Hubertus bis 16:00 Uhr im MAS tätig war, fuhr ich bereits 2 Stunden vorher, um auf die geplanten 5 Stunden zu kommen.

Nach gut einer Stunde Fahrzeit (3 h gesamt) bogen wir zu einem etwas längeren Anstieg (Ohrnbachtal/Vielbrunn) ab. Wie schon im Vorfeld angekündigt, wollten wir es hier ein bisschen krachen lassen. Mit erhöhtem Tempo fuhren wir die zunächst leichte Steigung hoch. Etwa 2 km vor der ‚Bergankunft‘ kommt dann der wirkliche Berg. Steigungen von über 15+ % machen einem dann das Leben schwer. Kurz vor diesem Punkt merkte ich, dass Hubertus leichte Probleme bekommt und das Tempo nicht mehr halten kann. Nun war der Zeitpunkt gekommen um zu attackieren. Gesagt – Getan! Kurz im roten Bereich genügte, um meinen Freund abzuschütteln. Als ich mich umdrehte, war von ihm leider nichts mehr zu sehen. Ab diesem Punkt ahnte ich schon Schlimmes! Oben angekommen (beide), bestätigte sich dann meine Vermutung. Hubsi ist voll in den Hungerast gefahren. Anfängliche Aufmunderungsversuche schlugen selbstverständlich fehl. Jeder der schon einmal in so einem Unterzuckerungszustand war, weiß wovon ich rede 😉 !

Nach längerem -auf ihn einreden- nahm er wenigstens einen ULTRA Gel Chip, der ihm die von mir versprochene Energie lieferte. Selbstverständlich konnte diese nicht lange anhalten und wir gönnten uns mit den letzen Notgroschen ein gemeinsames Mezzo-Mix. Zum Glück ging es nur noch flach Richtung Heimat, sodass mein Freund wieder gesund nach Hause fand.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s