1st AK, 18. Gesamt, Sub 9, Hawaiiquali – was will man mehr!!!


Hi!

An dieser Stelle möchte ich eine kurze Zusammenfassung geben:

– Schwimmen war leider schwerer als 2007. Meterhohe Wellen, Schwimmen zwischen Erbrochenem einfach Hawaiifeeling.

– Radfahren lief sehr gut. Leider kam es ab der Hälfte zur großen Gruppenbildung. Allerdings wurden wir von zwei Referees begleitet, was das ganze etwas entzeert hat. Dann bei Kilometer 120 der Schock. Lautes Krachen hinter mir, Blick zurück: Mega Sturz!!! – Glück gehabt!!!
UND dann bei Kilometer 160, letzte Verpflegungsstelle das Gleiche, nur leider direkt vor mir. Ein Athlet kommt ins rudern und legt sich direkt vor meinem Rad nieder. Ich im hohen Bogen über den Lenker drüber, Daumen in die Speiche – SCHOCK!!! Blick zum Daumen, zum Glück noch alles dran. Von Hinten die Nr. 4 aus dem Damenfeld volle Kanne in mich rein. Ergebniss: Riesenkneul und der Wettkampfrichter neben dran. Nach kurzem Sortieren und Überprüfen des Rades gings weiter. Ich konnte die Gruppe wieder überholen und fuhr mehr oder weniger als Erster von dem ganzen Haufen in T2 ein.

Laufen: Nachdem die Wechselzone um ein Vielfaches (auch nachdem Schwimmen) verlängert wurde, besuchte ich bevor ich auf die Laufstrecke ging kurz ein Dixie. Auf dem Rad in Florida zu Pin…. ist wirklich schwer. Wenn man ständig Druck aufs Pedal bringen muss, eine unlösbare Aufgabe – selbst für einen P-Meister wie mich (der selbst beim Laufen kann wenn er muss).
Allen in allem ist es wirklich gut gelaufen. Außer zwischen Kilometer 8 – 18 war es etwas zäh, danach wurde ich gar nicht mehr überholt.

Da ich von meinen Support-Team die Information hatte, dass ich mit über sieben Minuten auf Platz 2 liege, gab es nur eine Option. Selbst beim Halbmarathon konnte ich nur 1:30 Minuten rauslaufen. Und das bei einem Halbmarathon von 1:31 h. Ab Kilometer 25 gings immer zügiger. Irgendwie wollte ich jetzt nur noch ‚den Roten‘ überholen. Erst bei Kilometer 37,5 konnte ich ihn vor mir ausfindig machen. Ab da begann etwas, was ich noch nie erlebt habe. So etwas kann man wirklich mit dem Stichwort ‚Ironwar‘ bezeichnen. Bei Kilometer 38 entschloss ich mich einfach an ihm vorbei zu laufen.

Mein Konkurrent ließ aber nicht locker. Er erkannte mich und heftete sich direkt an mich dran. Das Tempo wurde weiter forciert. Selbst bei < 4:10 min/km konnte ich ihm nicht davon laufen. Spätestens ab da wurde mir klar, dass es eine sehr ‚Heiße Nummer‘ wird. Das ganze Spielchen steigert sich bis Kilometer 41,5. Ich vorne, er direkt an meiner Fußsohle. Er war so dicht, dass er mich sogar einmal touchierte. Ein kurzer Blärrer von mir, ein ‚Sorry‘ seinerseits – weiter gings. Ab jetzt setzte ich alles auf eine Karte. Ich zündete ca. 600 Meter vor dem Ziel meinen ‚Spätbrenner’…

Ab jetzt ging es weit unter 4:00 min/km, 3:45 min/km, 3:40 min/km. Die Wende war schon zu sehen und ein kurzer Blick zurück zeigte mir, dass er dieses Tempo nicht mitgehen konnte. Jetzt ging es nur noch rechts in den Zielkanal. Ab da war mir klar, dass ich ihn geschlagen hatte. Der Ironwar war vorbei und konnte 10 Sekunden noch auf ihn herauslaufen.

Danach das ‚Übliche‘. Versorgen, Frieren, Massage, Essen usw…

See you!

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