‚Wenn Triathlon einfach wäre, würde es Fußball heißen!‘


Eins vorweg! Hätte mir heute morgen einer sagen wollen, dass mein Training heute so … ausfällt, hätte ich abgewunken und mich wieder ins Bett gelegt. Dass es kein ‚Kirschenessen‘ werden würde wusste ich, aber sowas..?
Fangen wir mal von vorne an. Um 7:30 Uhr klingelte mein Wecker, damit ich rechtzeitig zum Frühstück gehen konnte, um bis zur Abfahrt so wenig Stress wie möglich zu haben. Um neun Uhr wollten nämlich Heidi, Diane und ich zum Kraftausdauertraining ausschwärmen. Nach kurzem überprüfen des Reifendrucks gings dann auch schon kurz nach neun Uhr los. Wenn in Lanzarote KA-Training (Bike) auf dem Programm steht, heißt es, dass man sich in Tabayesco (habe von diesem Berg ja schon berichtet) die Lampen anmacht. Nach 1 1/2 Stunden waren wir am Fuß des Berges und eingefahren. Zweimal 30 min ‚Dicker Gang‘ sollten es werden. Das erste Intervall verlief ohne große Probleme. Zeitgesteuert wurde nach Ablauf der Zeit umgedreht und unsere Gruppe formierte sich wieder.  Nach einem kurzen Halbzeitstopp an der Tankstelle versorgten wir uns mit dem Nötigsten, damit die Einheit erfolgreich absolviert werden konnte. Dann ging es auf die zweite Runde. Da mir Jürgen ausdrücklich verboten hatte den Anstieg bis zum Gipfel mal ‚voll‘ zu fahren, hielt ich mich zu Beginn weiter im typischen K3-Bereich auf. Da es mich nach wie vor reizte eine phenominale Zeit von Chrissie Wellington an diesem Berg (28:xx min) anzugreifen, begann ich langsam meinen Pulsbereich etwas auszureizen.
Weiterhin mit großem Blatt erhöhte ich die Schlagzahl. Dass ich diese Zeit in einem Kraftausdauertraining im 2. Intervall nicht unterbieten werde, war mir von Anfang an klar. Trotzdem wollte ich nahe rankommen. Am Schluss stand eine ‚Tiefe 30‘ auf meiner Uhr. Ich dachte mir: ‚Nicht schlecht, aber zwei Minuten schneller? – Mit Rennrad und im ausgeholten Zustand vielleicht‘.
Nach einer Pause, kam dann Heidi. Wenig später Diane, die etwas geschaffter aussah 🙂
Gut eingepackt fuhren wir gegengesetzt der Ironmanstrecke Richtung Heimat. Diane kürzte etwas ab. Heidi und ich fuhren noch eine Schleife um die 4:30 h voll zu bekommen. Da bei mir noch ein flotter Koppellauf anstand spielte ich ein wenig mit dem Tempo und presste ab und zu mal ein paar Kuppen hoch.
Die letzte halbe Stunde blieb dann das Tempo erhöht. Im Club angekommen wechselte ich Rad- in Laufequipment um.
Die Vorgabe: 45 min oberes Ga1 (4:10 min/km), Wetter: heute wieder sonnig, warm und windig
In kühner Voraussicht mixte ich mir im Apartment noch ein Getränk als Wegzehrung, damit ich das etwas höhere Tempo durchhalten kann.
Und schon ging es auf den 5 km Rundkurs. Ehrlich gesagt habe ich ab da meinen Kopf abgeschaltet und es laufen lassen. -Viel gibt es eigentlich dazu nicht zu sagen.
Ich lief schneller als die Vorgabe – es war heiß – gegen den Wind sehr anstrengend – und die ersten 5 km in 19:33 min.
Ein Mega-Schluck aus meiner positionierten Flasche und eine Waschbeckendusche im Stadionklo sollten die 2 Runde etwas erträglicher machen.
Angespornt von der Zeit ‚drückte ich noch mal auf die Tube‘ – und siehe da: 19:22 min auf dem Wecker! Parniert wie ein Schnitzel lief ich mich auf dem Sportplatzraßen noch etwas locker und fiel ins Apartment ein, wo ich mir erstmal eine Cola gönnte.

Der offziele Plan war somit erledigt. Nach 2 stündiger Pause hüpfte ich zum locker Schwimmen ins Becken und paddelte ein bisschen hin und her. Danach hängte ich noch ein kurzes Dehnprogramm an.

Sollte ich den morgigen Tag überleben, habe ich das gröbste überstanden.

Stay strong!

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